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Wenn die Feuerwehr selbst brennt: Digitale Frühwarnung gegen den Super-GAU

Es brennt. Die Feuerwehr kommt, rettet, löscht. Ein Vorgang, der für alle selbstverständlich ist. Doch was passiert, wenn ausgerechnet der Ort in Flammen steht, an dem die Hilfe organisiert wird? Wenn die Feuerwehr selbst brennt – und damit die Einsatzfähigkeit einer ganzen Region auf dem Spiel steht?

Ein Szenario, das gar nicht so unwahrscheinlich ist. Genau das ist Ende Dezember in Bechhofen in der Südwestpfalz passiert. In den frühen Morgenstunden geriet das Gerätehaus der örtlichen Löscheinheit in Brand. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Dachkonstruktion und Hallenbereich stürzten im Laufe der Löscharbeiten ein, das Feuerwehrhaus brannte bis auf die Grundmauern nieder. Der Sachschaden bewegt sich im Millionenbereich. Und doch wurde etwas Entscheidendes verhindert – mit erheblicher Bedeutung für die Sicherheit des Ortes.

Alle drei Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge konnten rechtzeitig aus der Halle gefahren werden. Möglich war das nur, weil installierte Mobilfunk-Rauchmelder der Marke LUPUS-Electronics mit integrierter SIM-Karte frühzeitig Alarm auslösten. Diese arbeiten unabhängig von lokaler Infrastruktur und funktionieren auch bei Stromausfall. So konnte ein zusätzlicher Schaden von einer Million Euro verhindert und der Schutz der Region dank der geretteten Fahrzeuge in seinen Grundzügen aufrechterhalten werden. Martin Amann, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, dazu: „Dass die Rauchmelder an der Decke sowie in der Kabine Alarm ausgelöst haben, war entscheidend. Nur so konnten wir alle Einsatzfahrzeuge retten. Ohne die Rauchmelder hätten wir es nicht rechtzeitig geschafft. Es hat sich außerdem bewährt, keine Rauchmelder über WLAN zu nutzen, da der Strom vorher schon ausgefallen war.“

Iot-Rauchmelder als wichtigste Sicherheitslinie
Die eingesetzten Rauchmeldern des Markenhersteller aus Landau in der Pfalz waren erst wenige Wochen zuvor direkt an den Fahrzeugen und in der Halle installiert worden. Sie erkennen Rauch frühzeitig und senden Alarme über das NB-IoT-Mobilfunknetz direkt an eine Cloud-Plattform. Von dort aus werden die Meldungen in Echtzeit per Push-Benachrichtung, SMS oder Anruf an Verantwortliche oder Leitstellen weitergeleitet. Zusätzlich übermitteln die Melder regelmäßig autarke Status- und Selbsttestdaten. Diese automatisierte Überwachung reduziert Wartungsaufwand und stellt sicher, dass die Technik im Ernstfall zuverlässig funktioniert. Ein entscheidender Faktor bei sicherheitskritischer Infrastruktur: Die Mobilfunkrauchmelder arbeiteten stets unabhängig und übermittelten den Alarm zuverlässig an die Verantwortlichen.

Einsatzfähigkeit bedeutet Sicherheit für alle
Matthias Wolff, Geschäftsleiter von LUPUS-Electronics, ordnet den Vorfall zusätzlich ein:
„Der Brand in Bechhofen macht deutlich, wie wichtig unabhängige, vernetzte Frühwarnsysteme sind – gerade dort, wo Infrastruktur selbst Teil der kritischen Sicherheit ist. Digitale Rauchdetektion kann im entscheidenden Moment den Unterschied machen, ohne zusätzlichen Wartungsaufwand zu verursachen.“

Brandschutz ist demnach nicht nur eine Frage von Sachwerten. Wenn Einsatzfahrzeuge verloren gehen, verliert ein Ort Zeit, Handlungsspielraum und Sicherheit. Frühzeitige Detektion schützt deshalb nicht nur Gebäude, sondern sichert die Funktionsfähigkeit derjenigen, die im Notfall helfen müssen. Und damit letztlich die Sicherheit der gesamten Bevölkerung. Umso wichtiger ist es, dass zukünftiger Brandschutz digital, vernetzt und proaktiv angelegt ist.

Interviewanfragen zum Thema digitaler Brandschutz bitte an
carina.hartmann@kruger-media.de.

Weitere Informationen zum Thema LUPUS-Cloud finden Sie hier.
Produktinformationen zum Iot-Rauchmelder hier.

 

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