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Beleuchtete Wohnanlage am Abend

Alarmanlage bei Stromausfall: autarke Brandfrühwarnung

Schild-IconDas Wichtigste in Kürze

Bei Stromausfall fällt mehr aus als das Licht: Router, WLAN und alle daran hängenden Melder und Kameras verstummen mit. Die Meldekette reißt genau dann, wenn das Risiko steigt.
Autarke NB-IoT-Melder arbeiten weiter: eigene Batterie mit bis zu 10 Jahren Laufzeit, fest verbaute eSIM, Alarmweg über das Mobilfunknetz statt über das Hausnetz.
Der Praxisfall Bechhofen belegt es: Vor dem Gerätehausbrand war der Strom bereits ausgefallen. Die batteriebetriebenen Mobilfunkrauchmelder alarmierten trotzdem, alle drei Einsatzfahrzeuge wurden gerettet.
Auch die Alarmanlage bleibt wachsam: LUPUS XT-Zentralen überbrücken den Ausfall mit Notstrom-Akku, XT2 Plus und XT4 halten den Alarmweg über ein redundantes Mobilfunkmodul offen.
 

Risikolage

Was ein Stromausfall mit Ihrer Sicherheitstechnik macht

Die meisten vernetzten Sicherheitsgeräte hängen an zwei Lebensadern: der Steckdose und dem WLAN. Fällt der Strom aus, sterben beide gleichzeitig. Der Router geht aus, das WLAN verschwindet, und jeder Melder, jede Kamera und jede Bridge, die darüber kommuniziert, ist offline. Besonders tückisch: Genau in dieser Situation steigt das Brandrisiko, etwa durch technische Defekte, Überspannung beim Wiedereinschalten oder Kerzen als Notbeleuchtung.

Dazu kommt: Ein Stromausfall ist nicht immer Zufall. Ein technischer Defekt kann ihm vorausgehen und der Beginn eines Kabelbrands sein. Wer die Frühwarnung ausgerechnet an das Stromnetz koppelt, verliert sie im entscheidenden Moment.

Gefahr-IconDer Praxisfall BechhofenBeim Brand des Feuerwehrgerätehauses in Bechhofen (Südwestpfalz) war der Strom bereits ausgefallen, bevor das Feuer entdeckt wurde. WLAN-Rauchmelder wären mit dem Router verstummt. Die wenige Wochen zuvor installierten LUPUS Mobilfunkrauchmelder arbeiteten batteriebetrieben weiter und lösten frühzeitig Alarm aus. Alle drei Einsatzfahrzeuge konnten gerettet werden.

„Es hat sich außerdem bewährt, keine Rauchmelder über WLAN zu nutzen, da der Strom vorher schon ausgefallen war."

Martin Amann · Wehrleiter der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land

Die ganze Geschichte des Brandes und seiner Folgen erzählt der Beitrag Schützen Sie Ihre Einsatzbereitschaft mit dem LUPUS Mobilfunkrauchmelder.

 

Technikvergleich

NB-IoT gegen WLAN: zwei Architekturen im Blackout-Test

Der Unterschied liegt nicht im Melder selbst, sondern im Weg, den sein Alarm nimmt. Ein WLAN-Melder sendet über Ihr Heimnetz, ein NB-IoT-Melder direkt über das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom, mit eigener, fest verbauter eSIM:

Szenario Stromausfall WLAN-Rauchmelder LUPUS Mobilfunkrauchmelder (NB-IoT)
Lokaler Alarmton Funktioniert (Batterie im Gerät) Funktioniert (Batterie im Gerät)
Meldung aufs Smartphone Fällt aus, sobald der Router stromlos ist Läuft weiter: Alarmweg über Mobilfunk, unabhängig vom Hausnetz
Weiterleitung an Leitstelle oder Einsatz-App Nicht möglich ohne lokales Internet NSL, API, Alamos, Divera 24/7, GroupAlarm, per 3-fach redundanter Mobilfunkverbindung
Energieversorgung Batterie plus stromabhängige Infrastruktur Nur Batterie: bis zu 10 Jahre Laufzeit, kein Gateway, keine Steckdose
Funktionsüberwachung Je nach System Selbsttest alle 24 h, Fernwartung und Doku nach DIN 14676-1 C

Wie die tägliche Selbstüberwachung und der Batteriestatus in der Cloud zusammenspielen, vertieft der Ratgeber Brandmelder mit smarten Batterien.

 

Systembausteine

Die autarke Frühwarnkette für den Ernstfall

Eine belastbare Frühwarnung bei Stromausfall besteht aus drei Bausteinen: erkennen, lokal warnen, aus der Ferne alarmieren. Alle drei arbeiten bei LUPUS über NB-IoT und damit unabhängig von Strom und Internet am Standort:

LUPUS Mobilfunkrauchmelder in der Frontansicht

Erkennen

LUPUS Mobilfunkrauchmelder

10 Jahre Batterie DIN 14676-1 C Kein Gateway
Arbeitet komplett
stromnetzunabhängig
Details →
LUPUS Mobilfunk Sirene mit rotem Blinklicht

Lokal warnen

LUPUS Mobilfunk Sirene

Innen + Außen IPX5 wetterfest Blinklicht
Gebäudeweiter
Sirenenalarm
Details →
LUPUS Mobilfunk Alarm Button in Rot mit Druckknopf

Manuell auslösen

LUPUS Mobilfunk Alarm Button

DIN EN 54-11 95 dB Sirene Akku bis 40 h
Feueralarm
per Knopfdruck
Details →

Der Alarm Button zeigt dabei, wie Notstrom richtig geht: Er wird zwar über ein 12-Volt-Netzteil versorgt, überbrückt einen Stromausfall aber mit seinem internen Akku bis zu 40 Stunden. Ergänzend warnt der Mobilfunk Temperatur- und Feuchtigkeitssensor, wenn nach einem Ausfall etwa die Kühlraumtemperatur steigt oder Frost droht, gemessen alle vier Stunden, gemeldet über dieselbe autarke Funkstrecke. Alle Komponenten im Überblick zeigt die Seite LUPUS Brandschutz.

Tipp-IconLUPUS Experten-Tipp: Den Blackout einmal durchspielenTesten Sie Ihre Sicherheitstechnik einmal bewusst im stromlosen Zustand: Sicherung raus, 15 Minuten warten, dann einen Testalarm auslösen. Alles, was jetzt keine Meldung mehr aufs Smartphone bringt, hängt zu stark am Hausnetz und gehört durch autarke Komponenten ergänzt.
 

Alarmanlage

Und was macht die Alarmanlage bei Stromausfall?

Auch der Einbruchschutz muss einen Blackout überstehen, schließlich sind dunkle Straßenzüge für Einbrecher eher Einladung als Hindernis. Die LUPUS XT-Zentralen sind dafür doppelt abgesichert: Ein Notstrom-Akku hält die Zentrale bei Stromausfall am Laufen, Sabotageschutz an Zentrale und Einbruchmeldern bleibt aktiv. Und weil mit dem Router auch der Internet-Alarmweg ausfallen kann, verfügen die größeren Zentralen über einen zweiten, unabhängigen Kanal: die XT2 Plus über ein 4G/GPRS-Redundanzmodul, die XT4 über ein LTE-Redundanzmodul.

Damit gilt für Brand- wie Einbruchmeldung dasselbe Prinzip: Der Alarm nimmt den Weg über das Mobilfunknetz, wenn die lokale Infrastruktur versagt. Jede Verbindung von und zur Zentrale ist dabei mit 256 bit TLS 1.2 verschlüsselt.

Info-IconGut zu wissenBrandwarnanlage und Alarmanlage ergänzen sich: Die NB-IoT-Melder brauchen gar keine Zentrale und funken direkt an die LUPUS Cloud. Die XT-Zentrale sichert zusätzlich Einbruch, Sabotage und Hausautomation ab. Für gewerbliche Objekte wie Gerätehäuser zeigt der Ratgeber Brandschutz im Feuerwehrgerätehaus, wie beide Welten zusammenspielen.
 

FAQ

Häufige Fragen (FAQ)

Funktioniert eine Alarmanlage bei Stromausfall weiter?

Eine LUPUS XT-Zentrale ja: Der eingebaute Notstrom-Akku überbrückt den Ausfall, Sensoren und Sabotageschutz bleiben aktiv. Damit auch die Alarmierung nach außen funktioniert, wenn der Router stromlos ist, nutzen XT2 Plus (4G/GPRS) und XT4 (LTE) einen redundanten Mobilfunk-Alarmweg.

Lösen Rauchmelder bei Stromausfall trotzdem Alarm aus?

Der lokale Alarmton ja, denn Rauchwarnmelder sind batteriebetrieben. Der Unterschied liegt in der Weiterleitung: WLAN-Melder können ohne Router niemanden mehr benachrichtigen. Der LUPUS Mobilfunkrauchmelder sendet dagegen über das NB-IoT-Mobilfunknetz und erreicht App, E-Mail, Notrufleitstelle oder Systeme wie Alamos und Divera 24/7 auch im Blackout.

Gibt es einen Stromausfallmelder ohne WLAN?

Die autarken LUPUS Mobilfunk-Sensoren erfüllen genau diesen Zweck auf indirektem Weg: Sie melden Brand, Hitze oder kritische Temperaturveränderungen unabhängig vom Stromnetz. Der Mobilfunk Temperatur- und Feuchtigkeitssensor warnt beispielsweise, wenn nach einem Ausfall die Kühlung versagt oder Frost droht, ganz ohne WLAN.

Wie lange hält die Batterie eines Mobilfunkrauchmelders?

Bis zu 10 Jahre, das entspricht dem Produktlebenszyklus des Melders. Auch die Mobilfunkgebühren sind für 10 Jahre im Kaufpreis enthalten. Den Batteriestatus übermittelt der Melder regelmäßig an die LUPUS Cloud, zusammen mit dem Ergebnis des täglichen Selbsttests nach DIN 14676-1, Verfahren C.

Was passiert, wenn auch das Mobilfunknetz ausfällt?

Die Mobilfunkverbindung der LUPUS Brandwarnanlage zu Cloud-Servern und Notrufleitstellen ist 3-fach redundant ausgelegt, die Melder arbeiten zudem vollständig autark und warnen lokal weiter. NB-IoT ist außerdem unabhängig vom Heimnetz und deutlich robuster gegenüber lokalen Störungen als eine einzelne WLAN-Verbindung.

 

Fazit

Fazit

Sicherheitstechnik muss dann funktionieren, wenn alles andere ausfällt. Wer Brandfrühwarnung an WLAN und Steckdose koppelt, verliert sie im Blackout, also genau in der Situation mit erhöhtem Risiko. Autarke NB-IoT-Melder wie der LUPUS Mobilfunkrauchmelder lösen das Problem an der Wurzel: eigene Batterie für bis zu 10 Jahre, eigener Funkweg über das Mobilfunknetz, 3-fach redundante Anbindung an Cloud und Leitstellen. Der Fall Bechhofen hat gezeigt, dass dieses Prinzip im Ernstfall Fahrzeuge, Gebäude und Einsatzfähigkeit rettet. Kombiniert mit einer XT-Zentrale mit Notstrom-Akku und Mobilfunk-Redundanz bleibt das ganze Objekt geschützt, bei Feuer wie bei Einbruch.

Kommunen Brandschutz im Feuerwehrgerätehaus Weiterlesen → KRITIS NB-IoT-Brandschutz für kritische Infrastruktur Weiterlesen → Technik Brandmelder mit smarten Batterien Weiterlesen →
Sicherheit, die den Blackout übersteht? Autarke Melder und Alarmwege der LUPUS Brandwarnanlage im Überblick.
Zum LUPUS Brandschutz →

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