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Wer schützt den Retter?

Wie das „Echte Internet der Dinge“ von LUPUS die kritische Infrastruktur der Feuerwehren bezahlbar absichert
Feuerwehrgerätehäuser zählen rechtlich und funktional zur kritischen Infrastruktur (KRITIS). Sie sind das Fundament der zivilen Gefahrenabwehr. Fällt ein Standort durch ein Brandereignis aus, bricht die lokale Rettungskette zusammen. Trotz dieser immensen Bedeutung stehen Kommunen im Brandschutz oft vor einem ungelösten Dilemma: Herkömmliche Baumarkt-Rauchmelder bieten keinerlei Echtzeitalarmierung und sind für den KRITIS-Schutz ungeeignet – komplexe Brandmeldeanlagen (BMA) nach EN 54 wiederum sprengen regelmäßig das Budget. LUPUS-Electronics schließt diese Sicherheitslücke mit einer Revolution im Bereich des Brandschutzes.

Das KRITIS-Dilemma: Zwischen Billiglösung und Kostenexplosion
In vielen Feuerwehrhäusern befindet sich hochmoderne Technik im Dauerlademodus: Akkubetriebene Rettungsgeräte, sensible Funk- und IT-Infrastruktur sowie die Fahrzeuge selbst bergen permanente Risiken für elektrotechnische Defekte oder Akkubrände. Ein Entstehungsbrand in einer Fahrzeughalle breitet sich aufgrund der offenen Kubatur rasant aus.

Herkömmliche Stand-alone-Rauchmelder sind hier nutzlos. Sie piepen zwar vor Ort, doch wenn das Gerätehaus verwaist ist, hört es niemand. Es fehlt die essenzielle Echtzeitalarmierung an die Einsatzkräfte. Die Alternative war bisher der Einbau einer vollwertigen EN 54 Brandmeldeanlage. Diese zieht jedoch immense Planungs-, Kabelverlegungs- und Wartungskosten nach sich, die von den Kommunen kaum getragen werden können.

Die LUPUS-Alternative: Voller Schutz zu 1/10 der Kosten

Hier setzt das Konzept von LUPUS-Electronics an. Eine zertifizierte LUPUS Brandwarnanlage (BWA) kombiniert mit der nach EN 50131 Grad 2 zertifizierten XT4 Einbruchmeldezentrale bietet professionellen Schutz vor Brand, Einbruch und Vandalismus – und das zu einem Bruchteil des üblichen Preises. Eine LUPUS-Systemlösung kostet im Schnitt nur ein Zehntel (1/10) einer klassischen, funk- oder kabelgebundenen BMA.

Möglich wird dies durch modernste Funktechnologie und das „Echte Internet der Dinge“ (IoT). Da keine kilometerlangen Kabeltrassen durch Fahrzeughallen und Funkräume gezogen werden müssen, entfallen teure Handwerkerstunden. Die Komponenten können völlig ohne Fachpersonal installiert und in Betrieb genommen werden. Dank der LUPUS One-Click-Technik läuft die Einrichtung intuitiv: Knopf am Sensor drücken, QR-Code mit der LUPUS Cloud-App scannen, montieren – fertig.

Maximale Ausfallsicherheit über das Mobilfunknetz

Lokales WLAN oder das Festnetz-Internet in öffentlichen Gebäuden bergen im Ernstfall Risiken: Fällt der Strom aus oder schmilzt der Router, bricht die Alarmierung ab. LUPUS löst dieses Problem durch eine kompromisslose Ausfallsicherheit über das Mobilfunknetz.
Der innovative LUPUS Mobilfunkrauchmelder und die Gateways nutzen das hocheffiziente Narrow-Band IoT (NB-IoT) Netz der Deutschen Telekom.
Autark & Dezentral: Die SIM-Karte ist bereits fest im Gerät verlötet, die Datenverbindung für volle 10 Jahre im Kaufpreis enthalten.
Hervorragende Gebäudedurchdringung: NB-IoT funkt selbst aus stark abgeschirmten Bereichen wie Kellern, Werkstätten oder massiven Fahrzeughallen zuverlässig.
Kein Single Point of Failure: Jedes Gerät arbeitet dezentral und meldet Alarme, Batteriestatus und die automatische Fernwartung (nach DIN 14676-1 Typ C) im 24-Stunden-Takt direkt an die LUPUS Cloud – völlig unabhängig von lokaler Energie- oder Internetversorgung.
Der LUPUS Cloud-Vorteil: Keine Gateways, keine Router, kein lokales Internet nötig. Jeder Sensor ist ein eigenes, verschlüsseltes Mobilfunk-Endgerät mit 10 Jahren Batterielaufzeit.

Echtzeitalarmierung direkt in die Gruppenalarmierung

Der entscheidende Faktor für die Wehr im Ernstfall ist die Zeitspanne zwischen Detektion und Erstangriff. Ein Brand im eigenen Gerätehaus muss sofort dort gemeldet werden, wo ohnehin alle Fäden zusammenlaufen: in den bestehenden Gruppenalarmierungssystemen der Feuerwehr.
Über das LUPUS Cloud-Dashboard und offene API-Schnittstellen werden die Alarme in absoluter Echtzeit 24/7 via Push, E-Mail oder Leitstellenprotokoll weitergeleitet. Das System lässt sich nahtlos an alle gängigen Plattformen anbinden, die in den Wehren bereits im täglichen Einsatz sind:
Alamos
  • DIVERA 24/7
  • blaulichtSMS
  • Groupalarm
  • Dräger SRS
  • Feuersoftware

Löst ein Melder in der Fahrzeughalle aus, schlägt das System ohne jede menschliche Verzögerung über die gewohnten Kanäle (Pager, Smartphone-App) Alarm. Die Einsatzkräfte wissen sofort: „Achtung, Einsatz am eigenen Standort!“ – und können reagieren, bevor die eigene Einsatzbereitschaft dauerhaft lahmgelegt wird. LUPUS bietet damit die erste wirtschaftlich sinnvolle und technisch absolut verlässliche Antwort auf die Frage, wer eigentlich die Retter schützt.

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