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Wohnungseinbruch in Deutschland 2025: 82.920 Fälle und wie Sie Ihr Risiko mit smarter Absicherung senken

Das Wichtigste in Kürze

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 weist 82.920 Wohnungseinbrüche in Deutschland aus. Für Hausbesitzer und Mieter sind drei Punkte zentral:

  • 82.920 Wohnungseinbrüche im Jahr 2025, ein Plus von 5,7 Prozent gegenüber 2024.
  • Risiko ist real, aber abgestuften Schutz gibt es schon mit einer überschaubaren Grundausstattung.
  • Mechanik, Alarmanlage, Kamera, Beleuchtung und Verhalten greifen zusammen zur stärksten Wirkung.

 

Die Kernzahlen zum Wohnungseinbruch 2025

Das Bundeskriminalamt veröffentlicht die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) jährlich und fasst darin die Fallzahlen der Länderpolizeien zusammen. Für das Berichtsjahr 2025 ergeben sich folgende Eckwerte zum Wohnungseinbruch:

KennzahlWert 2025Veränderung zum Vorjahr
Wohnungseinbruchdiebstahl 82.920 Fälle +5,7 Prozent
Davon: Einbrüche in Wohnungen Anteil typisch bei rund 60 Prozent Trend steigend
Gesamtkriminalität in Deutschland ca. 6,3 Millionen Fälle +5,6 Prozent

Nach den historisch niedrigen Fallzahlen während der Pandemie-Jahre zeichnet sich seit 2023 ein klarer Trend ab. Die Wohnungseinbrüche steigen wieder, das Vor-Pandemie-Niveau wird in mehreren Bundesländern bereits erreicht oder überschritten. Der Anstieg um 5,7 Prozent gegenüber 2024 zeigt, dass die Entwicklung sich verfestigt.

 

Wer ist besonders betroffen, Hausbesitzer oder Mieter?

Die Fallzahlen verteilen sich nicht gleichmäßig. Hausbesitzer und Mieter haben unterschiedliche Risikoprofile und unterschiedliche Möglichkeiten zur Absicherung.

Risiko für Hausbesitzer

Einfamilienhäuser im Stadtrand oder am Ortsrand sind ein häufiges Ziel. Typische Schwachpunkte sind:

  • Terrassentüren und Fenster im Erdgeschoss, die schnell aufgehebelt werden können.
  • Schlecht einsehbare Grundstücke mit Hecken oder Mauern, die Tätern Deckung geben.
  • Kellerabgänge und Nebeneingänge, die mechanisch häufig schwächer gesichert sind als die Haustür.
  • Abwesenheit über mehrere Stunden oder Tage, die durch unverstellten Briefkasten oder dauerhaft heruntergelassene Rollläden erkennbar wird.

Risiko für Mieter

In Mehrfamilienhäusern ist die Wohnungstür der primäre Angriffspunkt, ergänzt um Balkone in den ersten Stockwerken. Typische Schwachpunkte sind:

  • Einfache Wohnungstüren ohne Mehrfachverriegelung und ohne Schutzbeschlag.
  • Balkontüren, die in der warmen Jahreszeit gekippt offenstehen.
  • Briefkästen und Hauseingänge, an denen Abwesenheit sichtbar wird.
  • Geringe Wahrnehmung im Hausflur, wenn andere Bewohner berufstätig sind.

 

Typisches Vorgehen der Täter

Die Mehrzahl der Wohnungseinbrüche ist keine filmreife Hochleistungstat. Polizeistatistiken und Präventionsanalysen zeigen seit Jahren, dass die häufigsten Einstiegswege Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss sind, gefolgt von leicht erreichbaren Fenstern im ersten Obergeschoss. Das Einbruchswerkzeug ist meist einfach, das Vorgehen schnell.

Ein Großteil der Versuche wird in weniger als fünf Minuten abgebrochen, wenn der Einbruch nicht gelingt. Genau an diesem Punkt setzt Prävention an. Wenn die ersten Minuten deutlich erschwert werden durch solide Fenster- und Türkontakte, hörbare Signale und sichtbare Kameratechnik, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs messbar.

 

Wann passieren die meisten Einbrüche?

Die PKS und die Auswertungen der Landeskriminalämter zeigen klare zeitliche Schwerpunkte:

  • Die dunkle Jahreszeit von Oktober bis März ist überdurchschnittlich stark betroffen.
  • Werktags sind die späten Nachmittagsstunden das Hauptfenster, wenn Bewohner noch nicht zuhause sind.
  • Am Wochenende verschiebt sich der Schwerpunkt in Zeiten typischer Abwesenheit, etwa nach Mittag.
  • Urlaubszeiten und längere Wochenenden korrelieren mit überdurchschnittlichen Fallzahlen, besonders in Einfamilienhausgebieten.

Wer die eigene Sicherheitsstrategie an diesen Mustern ausrichtet, kann mit relativ wenigen Maßnahmen eine deutliche Abschreckungswirkung erzielen.

 

Mit welchen Maßnahmen Sie Ihr Risiko spürbar senken

Wirksame Prävention setzt nicht auf ein einzelnes Produkt, sondern auf das Zusammenspiel mehrerer Ebenen. Bewährt hat sich ein Schutzkonzept aus fünf Bausteinen.

1. Mechanischer Grundschutz

Einbruchhemmende Fenster und Türen nach RC2 oder höher, Pilzkopfverriegelungen, abschließbare Fenstergriffe und solide Zylinder bilden die erste Stufe. Sie verlängern die Aufbruchszeit so weit, dass elektronische Systeme ihre Wirkung entfalten können.

2. Elektronische Alarmanlage

Eine zertifizierte Alarmanlage mit Tür- und Fensterkontakten, Bewegungsmeldern und Sirene löst bei einem Aufbruch sofort Alarm aus, informiert Bewohner oder Sicherheitsdienste und dokumentiert den Vorfall. Mit der LUPUS XT4 erhalten Sie eine Zentrale nach EN 50131-1 Grad 2 mit redundantem Mobilfunk-Alarmweg über LTE.

3. Videoüberwachung

Sichtbare Kameras wirken abschreckend und liefern bei einem Vorfall entscheidende Informationen für die polizeilichen Ermittlungen. Die LUPUS LE213 WLAN kombiniert KI-Personenerkennung mit drei Eskalationsstufen, einer Audioansprache, einer zweiten Ansprache mit Flutlicht und einer Sirene mit rund 85 Dezibel.

4. Beleuchtung und Anwesenheitssimulation

Automatisierte Lichtsteuerung, zeitgesteuertes Rollladenfahren und Bewegungsmelder mit Licht reduzieren das Interesse der Täter. Die XT-Serie von LUPUS koordiniert diese Szenarien zentral über die Alarmzentrale und macht Anwesenheitssimulation alltagstauglich.

5. Verhalten und Nachbarschaft

Eine aufmerksame Nachbarschaft ist eine unterschätzte Säule des Einbruchschutzes. Wer im Urlaub den Briefkasten leeren lässt, das Auto rotieren lässt und einen Ansprechpartner in der Nachbarschaft hat, erschwert Tätern die Lageeinschätzung.

LUPUS EXPERTEN-TIPP: Sicherheitskonzept in drei Stufen

Starten Sie mit einer zertifizierten Zentrale, im Einfamilienhaus typischerweise der LUPUS XT2 Plus, in der Villa oder im Firmenobjekt der XT4. Ergänzen Sie in Stufe zwei Tür- und Fensterkontakte an allen Erdgeschoss-Öffnungen, Bewegungsmelder und eine Innensirene. In Stufe drei integrieren Sie eine Außenkamera wie die LE213 WLAN für sichtbare Abschreckung und Dokumentation.

 

Homejacking als Sonderfall

Der Begriff Homejacking beschreibt eine besondere Form des Einbruchs, bei der die Täter gezielt in ein bewohntes Haus eindringen, um an die Fahrzeugschlüssel zu kommen. Die eigentliche Beute ist nicht das Wohnhaus, sondern das Auto vor der Tür. Diese Tat ist in der Gesamtstatistik zwar ein kleiner Anteil, betrifft jedoch besonders Halter hochwertiger Fahrzeuge in Einfamilienhausgebieten.

Schutz gegen Homejacking entsteht durch dieselben Maßnahmen wie gegen den klassischen Wohnungseinbruch. Wichtig sind eine massive Haustür mit Mehrfachverriegelung, Kameratechnik mit KI-Personenerkennung im Eingangsbereich und ein zuverlässig scharf geschalteter Außenhautschutz aus Tür- und Fensterkontakten.

 

Wie LUPUS Sie unterstützt

LUPUS Electronics entwickelt und produziert in Landau in der Pfalz. Die Systeme sind modular: Sie können mit der passenden Zentrale starten und das System mit Sensorik, Sirenen und Kameras erweitern.

  • Wohnung oder Mieter: Die LUPUS XT1 Plus bietet bis zu 80 Sensoren und arbeitet ohne bauliche Eingriffe.
  • Eigenheim oder Gewerbe: Die LUPUS XT2 Plus erweitert das System auf bis zu 240 Sensoren in zwei Bereichen und bringt einen redundanten Alarmweg über 4G und GPRS mit.
  • Villa oder Firmengebäude: Die LUPUS XT4 ist nach EN 50131-1 Grad 2 zertifiziert, deckt bis zu 480 Sensoren ab, verbindet sich redundant über LTE und ist richtlinienkonform mit den technischen Anforderungen der ehemaligen KfW-Förderung 455E.

Die Förderung 455E selbst wurde Ende 2023 eingestellt. Aktuell läuft die staatliche Förderung von Einbruchschutz über den KfW-Kredit 159, der auch Maßnahmen wie Alarmanlagen, Kameratechnik und Türsicherung abdeckt.

 

FAQ

Wie viele Wohnungseinbrüche gab es 2025 in Deutschland?

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2025 des Bundeskriminalamts wurden 82.920 Wohnungseinbrüche registriert, ein Anstieg um 5,7 Prozent gegenüber 2024. Damit setzt sich die seit 2023 sichtbare Trendwende nach oben fort.

Wann passieren die meisten Wohnungseinbrüche?

Die meisten Wohnungseinbrüche ereignen sich in der dunklen Jahreszeit von Oktober bis März sowie an Werktagen in den späten Nachmittagsstunden. An Wochenenden verschiebt sich der Schwerpunkt in Zeiten typischer Abwesenheit, etwa nach Mittag.

Was bringt eine Alarmanlage im Einfamilienhaus?

Eine zertifizierte Alarmanlage löst bei einem Aufbruch sofort Alarm aus, informiert Bewohner und dokumentiert den Vorfall. In Kombination mit solidem mechanischen Grundschutz erhöht sie die Abbruchwahrscheinlichkeit deutlich, weil Einbrecher die ersten Minuten als kritisch wahrnehmen.

Welche LUPUS-Zentrale passt zu welchem Objekt?

Für Wohnungen und kleine Mietobjekte ist die LUPUS XT1 Plus mit bis zu 80 Sensoren die richtige Wahl. Eigenheime und kleinere Gewerbeobjekte deckt die LUPUS XT2 Plus mit bis zu 240 Sensoren und 4G-Redundanz ab. Villen, Firmengebäude und große Wohnhäuser sichert die LUPUS XT4 mit bis zu 480 Sensoren, EN-50131-Grad-2-Konformität und LTE-Redundanz.

Ist Einbruchschutz förderfähig?

Der frühere Zuschuss KfW 455E wurde Ende 2023 eingestellt. Aktuell laufen Förderungen für Einbruchschutz über den KfW-Kredit 159. Die LUPUS XT4 ist nach Hersteller-Angabe richtlinienkonform mit den technischen Anforderungen der ehemaligen Förderung 455E. Eine aktuelle Beratung ist sinnvoll, da sich Bedingungen ändern können.

Was ist Homejacking und wie schütze ich mich?

Beim Homejacking dringen Täter in ein bewohntes Haus ein, um an Fahrzeugschlüssel zu gelangen. Schutz entsteht durch eine massive Haustür mit Mehrfachverriegelung, Kameras mit KI-Personenerkennung im Eingangsbereich und einen zuverlässigen Außenhautschutz aus Tür- und Fensterkontakten.

 

Fazit: Schutz vor Wohnungseinbruch ist Mechanik, Elektronik und Verhalten zugleich

Die PKS 2025 zeigt mit 82.920 Wohnungseinbrüchen und einem Anstieg um 5,7 Prozent klar, dass das Risiko wieder wächst. Gleichzeitig macht die Statistik deutlich, dass schon einfache Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Einbruchs deutlich senken können. Wer mechanischen Grundschutz, eine zertifizierte Alarmanlage, sichtbare Videoüberwachung und ein wachsames Umfeld kombiniert, geht den Schritt von passiver Hoffnung zu aktivem Schutz.

LUPUS Electronics bietet dafür modulare Systeme aus Landau in der Pfalz mit lokalem Datenschutz, klarem Fokus auf Prävention und einer engen Verzahnung zwischen Alarmanlage und Kameratechnik.

Quelle: Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik 2025, veröffentlicht am 21. April 2026 (bka.de).

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