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Einfamilienhaus mit Garten und Zaun in einer Wohnsiedlung

Alarmsysteme für Haus: Funktionen, Kosten und Förderung

In Deutschland hat die Polizei 2025 insgesamt 82.920 Wohnungseinbrüche erfasst, statistisch etwa alle sechs Minuten einen. Alarmsysteme für Haus und Wohnung gibt es als Funk-, Kabel- oder Hybridlösung, vom Starter-Set für die Mietwohnung bis zur normkonformen Zentrale für die Villa. Moderne Funk-Alarmsysteme verbinden effektiven Einbruchschutz mit smarter Hausautomation und lassen sich flexibel an jedes Objekt anpassen. Knapp die Hälfte aller Einbrüche bleibt im Versuch stecken, häufig auch, weil Melder, Sirenen und mechanische Sicherungen die Täter frühzeitig aufhalten oder abschrecken.

Das Wichtigste in Kürze

✓ Aufbau: Die Alarmzentrale bündelt Tür- und Fensterkontakte, Bewegungsmelder, Sirenen und Kameras und meldet einen Alarm in Echtzeit per App.
✓ Funk oder Kabel: Funk passt zu Bestandsbau, Altbau und Mietobjekt, ein kabelgebundenes System eher zu Neubau oder Kernsanierung.
✓ Förderung: Der KfW-Zuschuss 455-E ist eingestellt. Der KfW-Kredit 159 finanziert Einbruchschutz mit bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit, Antrag vor Beginn der Arbeiten.
✓ Norm: EN 50131 Grad 2 ist der übliche Standard für Privathaushalte und die Messlatte der KfW für geförderte Einbruchmeldeanlagen.
✓ Lokal statt Cloud: Die LUPUS XT-Zentralen verarbeiten Regeln und Daten lokal, der Fernzugriff per App ist optional und ohne monatliche Abogebühren.
Illustration: Einfamilienhaus auf einem Smartphone, gesteuert über die Alarmanlagen-App
 

Grundlagen

Was ist ein Alarmsystem fürs Haus und wie funktioniert es?

Moderne Alarmsysteme für Haus und Grundstück arbeiten als vernetztes Gesamtsystem, das Gefahren frühzeitig erkennt und sofort Gegenmaßnahmen einleitet. Das Herzstück bildet dabei die Alarmzentrale: Sie bündelt sämtliche Signale von Sensoren im Gebäude sowie im Außenbereich und koordiniert alle Reaktionen.

Registrieren Tür- oder Fenstersensoren einen unbefugten Zutritt oder schlägt ein Bewegungsmelder an, leitet die Zentrale diesen Impuls blitzschnell weiter. Akustische Signalgeber wie eine Innensirene warnen die Bewohner unmittelbar und wirken präventiv abschreckend auf Eindringlinge. Parallel dazu erhalten Sie über die LUPUS-App eine Benachrichtigung in Echtzeit auf Ihr Smartphone, unabhängig davon, wo Sie sich gerade aufhalten. Auf Wunsch können Sie den Alarm auch elektronisch an eine Notruf- und Serviceleitstelle übermitteln. Nach dem No-Cloud-Prinzip werden Ihre Daten dabei lokal und geschützt in der Zentrale verarbeitet, ganz ohne monatliche Abogebühren.

  • Alarmzentrale koordiniert alle Melder, Kameras und Steuerungsbefehle
  • Sensoren an Fenstern und Türen erfassen Öffnungen in Echtzeit
  • Akustische Sirenen schlagen Täter vor Ort präventiv in die Flucht
  • LUPUS-App informiert Sie unterwegs sofort per Push-Nachricht
  • Optionale Aufschaltung leitet Notrufe direkt an Wachdienste weiter
 

Komponenten

Zentrale Komponenten: Von Sensoren bis zur KI-Kamera

Ein effektives System stimmt mechanische und elektronische Schutzmechanismen präzise aufeinander ab. Während Tür- und Fensterkontakte die Gebäudehülle sichern, erfassen Glasbruch- und Bewegungsmelder die Innenräume lückenlos. Akustische Signalgeber wie Innen- und Außensirenen warnen die Bewohner unmittelbar und haben eine abschreckende Wirkung.

Für die Außenüberwachung erweitern moderne Überwachungskameras das System. Spezielle Alarmkameras verknüpfen Videoüberwachung mit aktiver Gefahrenabwehr: Eine integrierte KI-Personenerkennung analysiert Bewegungen direkt im Gerät und filtert Fehlalarme durch Kleintiere oder wetterbedingte Einflüsse heraus. Registriert die Kamera eine unbefugte Person, leitet sie eine mehrstufige Eskalation ein: erst eine Audioansprache, dann eine zweite Ansprache mit Flutlicht und zuletzt eine Sirene mit rund 85 dB. Die KI-Erkennung hängt dabei am Kameramodell, bei LUPUS bringen die Alarmkameras LE213 WLAN und LE232 sie mit. So lassen sich moderne Alarmsysteme für Haus und Grundstück flexibel nach individuellem Sicherheitsbedarf zusammenstellen.

Frau steuert das Smarthome- und Alarmsystem per App im Wohnzimmer
 

Vergleich

Funk- oder Kabelalarmanlage im Haus: Vor- und Nachteile

Kriterium Funk-Alarmsystem Kabelgebundenes System
Montageaufwand Schnell installiert ohne Schlitze im Mauerwerk Hoher baulicher Aufwand durch Leitungsverlegung
Einsatzbereich Ideal für Bestandsbauten, Altbau und Mietobjekte Empfohlen bei Neubau oder Kernsanierung
Flexibilität & Umzug Komponenten flexibel erweiterbar und mitnehmbar Feste Installation an Strom- und Datenleitungen
Energieversorgung Batteriebetriebene Sensoren (mehrjährige Laufzeit) Permanente Stromversorgung über die Datenleitung
Übertragungsweg Drahtlos im 868-MHz-Band zur Alarmzentrale Physische Datenkabel, unabhängig von Funkstrecken
Unsere EinschätzungFür Bestandsbauten empfiehlt sich ein Funk-Alarmsystem ohne Kabelsalat. Im Alltag verbindet ein Mischsystem kabellose Melder oft ideal mit fest verdrahteten Komponenten.
 

Kosten & Förderung

Kosten und KfW-Förderung für Haus-Alarmsysteme

Die Investition in moderne Alarmsysteme für Haus und Grundstück richtet sich vor allem nach der Anzahl der benötigten Sensoren und Gefahrenmelder. Für den Einstieg gibt es vorkonfigurierte Starter-Sets wie das LUPUS XT1 Plus Starter Pack, aktuelle Preise der Zentralen nennt der LUPUS-Shop. Da die Alarmzentrale das modulare Fundament bildet, können Sie zusätzliche Melder und Kameras jederzeit nachrüsten.

Die staatliche Unterstützung erleichtert die Finanzierung des Einbruchschutzes. Den früheren KfW-Zuschuss 455-E für Einbruchschutz können Sie nicht mehr beantragen. Gefördert wird heute über den zinsgünstigen KfW-Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“ mit bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit, unter anderem für Einbruch- und Überfallmeldeanlagen sowie für Sicherheitstechnik in Smart-Home-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion. Damit eine Einbruchmeldeanlage förderfähig ist, muss sie nach den technischen Mindestanforderungen der KfW die Normen DIN EN 50131 und DIN VDE 0833 jeweils mit Grad 2 oder besser erfüllen, für Smart-Home-Sicherheitstechnik gilt die DIN VDE V 0826-1. Die LUPUS XT4 ist EN 50131-1 Grad 2 konform und erfüllt die technischen Anforderungen des früheren Programms 455-E. Das ist eine Aussage zur Technik, keine Förderzusage. Den Einbau muss ein Fachunternehmen ausführen, Eigenleistung fördert die KfW nicht.

Wie Sie die Förderung korrekt beantragen und welche Voraussetzungen gelten, erläutert der Ratgeber zur Alarmanlagen-Förderung ausführlich. Wichtig: Den Förderantrag müssen Sie zwingend vor Beginn des Vorhabens stellen, mit den Arbeiten starten Sie erst nach der Zusage.

  • Vorkonfigurierte Starter-Sets für den Einstieg, jederzeit um Melder und Kameras erweiterbar
  • KfW-Zuschuss 455-E eingestellt, gefördert wird über den Kredit 159
  • Zinsgünstiger KfW-Kredit (Programm 159) von bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit nutzbar
  • Förderfähig: Einbruchmeldeanlagen nach DIN EN 50131 und DIN VDE 0833 Grad 2 oder besser, Einbau durch ein Fachunternehmen
  • Förderantrag muss zwingend vor Beginn der Maßnahmen eingereicht werden
 

Normen

EN 50131 Grad 2 und VdS: Zertifizierte Standards für Ihr Haus

Damit Alarmsysteme für Haus und Grundstück verlässlichen Schutz bieten, definieren europäische Normen klare Qualitätsanforderungen. Eine Zertifizierung nach EN 50131 Grad 2 bestätigt geprüfte Zuverlässigkeit und wirksamen Sabotageschutz gegen gezielte Manipulationen. Dieser Standard ist für Privathaushalte üblich, und für eine über den KfW-Kredit 159 geförderte Einbruchmeldeanlage verlangt die KfW Grad 2 oder besser. Für eine Aufschaltung auf einen Wachdienst ist er dagegen keine Voraussetzung: Die LUPUS XT-Zentralen melden Alarme per Contact-ID an eine 24h-Alarmzentrale.

Eine ergänzende VdS-Klassifizierung ist vor allem dann eine sinnvolle Empfehlung, falls Ihr Sachversicherer dies für bestimmte Risikoprofile ausdrücklich fordert oder für Rabatte voraussetzt. Mit einem normgerechten Alarmsystem sichern Sie Ihr Eigenheim nach anerkannten Kriterien ab.

LUPUS XT4 Zentrale mit AV-TEST-Siegel

Die LUPUS XT4 ist konform zu EN 50131-1 Grad 2.

 

Fehlalarme & Sabotage

Fehlalarme minimieren und Sabotageschutz gewährleisten

Damit moderne Alarmsysteme für Haus und Bewohner im Ernstfall verlässlich reagieren, ist eine fehlerfreie Signalisierung entscheidend. Unbedachte Nutzerfehler zählen im Alltag zu den häufigsten Ursachen für Falschauslösungen. Moderne Gefahrenmelder und Zentralen bieten daher praxisnahe Mechanismen wie die sogenannte Zwangsläufigkeit: Das System meldet beim Scharfschalten, wenn beispielsweise noch ein Fenster geöffnet ist, und bleibt zunächst unscharf. Ebenso lässt sich eine Eingangs- und Ausgangsverzögerung einrichten, damit Sie das Gebäude stressfrei betreten oder verlassen können, bevor Sirenen ansprechen.

Haustiere am Boden lassen sich über tierimmune Sensoren herausfiltern, während Außenkameras mit KI-Personenerkennung störende Umwelteinflüsse reduzieren. Gleichzeitig schützen integrierte Sicherheitsmechanismen vor physischen Angriffen. Ein mechanischer Sabotageschutz registriert sofort, wenn Gehäuse geöffnet oder Melder von der Wand abgerissen werden. Dank Notstrom-Akku bleibt die Alarmzentrale auch bei einem Stromausfall betriebsbereit.

  • Zwangsläufigkeit: Warnt vor dem Scharfschalten bei offenen Fenstern oder Türen
  • Eingangsverzögerung: Gibt ausreichend Zeit zur Deaktivierung nach dem Eintreten
  • Tierimmunität: Verhindert Fehlauslösungen durch Haustiere im Innenbereich
  • Sabotagekontakt: Schlägt sofort Alarm bei Abriss oder unbefugter Gehäuseöffnung
  • Integrierte Notstromversorgung: Sichert die Überwachung auch bei Netzausfall
 

Smarthome

Smarthome-Integration und Hausautomation im Alarmsystem

Moderne Alarmsysteme für Haus und Grundstück gehen längst über das reine Melden von Gefahren hinaus. Wenn Sie Sicherheitstechnik mit intelligenter Hausautomation verknüpfen, entsteht ein wirksames Zusammenspiel aus präventiver Abschreckung, Brandschutz und hohem Wohnkomfort.

Das Herzstück ist eine vielseitige Alarmzentrale, die Funkmelder nahtlos mit Automationskomponenten verbindet. Über den etablierten Funkstandard ZigBee lassen sich smarte Zwischenstecker, Lichtsteuerungen, Heizkörperthermostate oder Relais für motorisierte Rollläden direkt einbinden. So können komplexe Wenn-Dann-Szenarien völlig autark gestartet werden: Registriert ein Außenmelder unbefugte Bewegungen, wird das Grundstück taghell erleuchtet und die Rollläden schließen sich präventiv. Im Brandfall lassen sich die Rollläden hingegen automatisch öffnen, um Fluchtwege freizugeben.

Ein wesentlicher Vorteil hochwertiger Systeme liegt im konsequenten No-Cloud-Prinzip. Sämtliche Automationsregeln, Zeitpläne und Nutzerdaten verbleiben lokal auf Ihrer Zentrale. Der Fernzugriff ist optional: Die Verbindung über die LUPUS-App erfolgt mit 256-Bit-TLS-1.2-Verschlüsselung, ganz ohne Pflicht zu externen Servern oder monatliche Abogebühren.

  • Präventive Anwesenheitssimulation durch automatisierte Beleuchtung und Rollläden
  • Automatisches Öffnen der Rollläden im Brandfall, damit Fluchtwege frei bleiben
  • Lokale Datenverarbeitung nach dem No-Cloud-Prinzip ohne laufende Monatskosten
  • Komfortable Szenariensteuerung beim Verlassen des Hauses per Tastendruck oder App
  • Drahtlose Vernetzung von Sensoren und Schaltaktoren über den Standard ZigBee
 

Grundstück

Rundum abgesichert: Auch Garagen und Nebengebäude einbinden

Zuverlässige Alarmsysteme für Haus und Grundstück sollten Nebengebäude wie Garagen, Werkstätten oder Gartenhäuser stets mitdenken. Kriminelle nutzen abgelegene Objekte gerne, um unbemerkt einzusteigen. Umfassender Schutz gelingt durch widerstandsfähige Funk-Türkontakte, Glasbruchsensoren sowie wetterfeste Außenkameras mit Bewegungsmeldern.

Ein wichtiger Praxistipp: Definieren Sie Nebengebäude in der Zentrale als separate Sicherheitszone (Area). Systeme wie die LUPUS XT2 Plus oder XT4 ermöglichen die Einrichtung zweier getrennter Bereiche. Dadurch bleibt die Garage rund um die Uhr scharf geschaltet, während Sie sich im Wohnhaus frei bewegen können. Größere Distanzen auf dem Grundstück können bei Bedarf mit einem Funkrepeater V2 überbrückt werden. Für Gartenhäuser und Werkstätten lässt sich zudem ein nach EN 14604 zertifizierter Funk-Rauchmelder wie der LUPUS Rauchmelder V2 in das System einbinden.

Einfamilienhaus mit Garage und Außenbeleuchtung am Abend

Garagen und Nebengebäude lassen sich als eigene Sicherheitszone zuverlässig absichern.

 

Installation

Installation: Selbst montieren oder Fachbetrieb beauftragen?

Moderne Alarmsysteme für Haus und Grundstück lassen sich flexibel an Ihre bauliche Situation anpassen. Dank moderner Funktechnik entfällt bei vielen Systemen das Aufstemmen von Wänden, sodass Sie die modernen Funkmelder in der Regel zügig selbst montieren und über die Benutzeroberfläche anlernen können. Die Entscheidung zwischen Selbstmontage und Profi hängt dennoch vom geplanten Einsatzzweck ab.

Ein versierter Heimwerker profitiert beim DIY-Einbau von niedrigen Einstiegskosten und schneller Montage per Klebe- oder Schraubbefestigung. Wer jedoch eine lückenlose Projektabwicklung für größere Gebäude sucht, profitiert vom Einbau durch qualifizierte Errichter. Zertifizierte Partner kennen die exakte Positionierung der Melder zur Vermeidung toter Winkel und gewährleisten eine normgerechte Inbetriebnahme. Auch wenn Versicherungen spezifische Vorgaben machen oder Sie Ihr System nach Standards wie EN 50131 Grad 2 errichten und eine direkte Aufschaltung auf einen Wachdienst umsetzen möchten, empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem zertifizierten Installateur. Wer den KfW-Kredit 159 nutzen möchte, muss den Einbau ohnehin von einem Fachunternehmen ausführen lassen. Ausführliche Tipps zur Vorbereitung liefert auch der Ratgeber zur Alarmanlage im Einfamilienhaus.

  • Selbstmontage: Geringe Einstiegskosten und einfache Befestigung von Funkkomponenten ohne Elektriker.
  • Optimale Positionierung: Fachbetriebe erkennen tote Winkel und platzieren Sensoren normgerecht.
  • Aufschaltung: Errichter erleichtern die saubere Anbindung an Notruf- und Serviceleitstellen.
  • Wartung: Regelmäßige professionelle Überprüfungen sichern die dauerhafte Funktionsbereitschaft.
Philip Wolff

Experten-Tipp

Planen Sie zuerst die Außenhaut: Öffnungskontakte an Fenstern und Türen melden einen Einbruchsversuch, bevor jemand im Haus ist. Garage und Nebengebäude legen Sie als eigene Area an, dann bleiben sie scharf, während Sie sich im Wohnhaus frei bewegen.

Philip Wolff · Geschäftsführer, LUPUS-Electronics
 

Tests

Stiftung Warentest und Testsieger bei Alarmanlagen einordnen

Wer moderne Alarmsysteme für Haus und Grundstück vergleicht, orientiert sich häufig an Testberichten renommierter Magazine und Verbraucherorganisationen. Neben der reinen Detektionssicherheit bewerten Prüfinstitute wie Stiftung Warentest oder Fachzeitschriften vor allem die Handhabung, die Zuverlässigkeit bei der Alarmierung und den Schutz vor Manipulation. Auch unabhängige Auszeichnungen belegen Qualität: So kürte das Vergleichsportal test-vergleiche.com die LUPUS XT2 Plus in einem Test von fünf Funk-Alarmanlagen zum Testsieger, während im ETM Testmagazin die Einstiegs-Alarmzentrale LUPUS XT1 Plus 2018 mit der Bestnote „SEHR GUT“ abschnitt.

Ebenso zentral wie Testurteile ist die IT-Sicherheit: Das Prüfinstitut AV-TEST hat die XT-Zentralen geprüft und ihre Sicherheit bestätigt. Dennoch garantiert kein Prüfsiegel absoluten Schutz vor Einbrüchen, sondern lediglich verlässliche Funktionalität. Für ein Alarmsystem für Haus und Alltag empfiehlt es sich daher, Testberichte immer in Verbindung mit offiziellen Normen wie EN 50131 Grad 2 zu betrachten.

  • Erkennungszuverlässigkeit: Zuverlässiges Auslösen bei Einbruchversuchen und wirksamer Manipulationsschutz
  • Datensicherheit und IT-Schutz: Verschlüsselte Verbindungen und Verzicht auf ungesicherte Cloud-Speicher
  • Bedienkomfort: Intuitive Steuerung per App und strukturierte Benutzerführung im Alltag
  • Normkonformität: Anerkannte Sicherheitsstandards wie EN 50131 Grad 2 als transparente Orientierung
 

Produkte

LUPUS XT: Smarthome-Alarmanlagen für Ihr Haus

Die LUPUS XT-Zentralen vereinen professionellen Einbruchschutz, Videoüberwachung und smarte Gebäudesteuerung in einem System ohne Cloud-Zwang. Für das Eigenheim ist die XT2 Plus gedacht, für Wohnung und Mieter die XT1 Plus, für Villa und Firmengebäude die XT4. So schützen Sie Ihr Zuhause flexibel und zukunftssicher.

LUPUS XT2 Plus Zentrale

Alarmzentrale fürs Haus

LUPUS XT2 Plus

bis 240 Sensoren 2 Areas 4G/GPRS-Redundanz
Einfamilienhaus
Haus & Gewerbe, Selbsteinbau
Details →
LUPUS XT1 Plus Starter Pack mit Zentrale, Bewegungsmelder und Türkontakt

Starter-Set

LUPUS XT1 Plus Starter Pack

bis 80 Sensoren 2 Areas ZigBee
Wohnung
Mieter, kleine Objekte
Details →
LUPUS XT4 Zentrale

Profi-Zentrale

LUPUS XT4

bis 480 Sensoren EN 50131-1 Grad 2 Pro-Funk bis 2 km
Auf Anfrage
Villa, Firmengebäude, Fachhandel
Details →
 

FAQ

Häufige Fragen zu Hausalarmsystemen

Was kostet eine gute Alarmanlage für ein Einfamilienhaus?

Die Kosten hängen vor allem von der Zentrale und der Zahl der Melder ab. Je nach Objektgröße, Zahl der Fenster und Türen sowie gewünschten Zusatzmodulen wie Kameras oder smarter Haustechnik variieren die Gesamtkosten für das Haus. Für den Einstieg gibt es vorkonfigurierte Starter-Sets, die sich später erweitern lassen.

Welche Alarmanlage ist für zu Hause geeignet?

Für Wohnungen und Häuser eignen sich flexible Funk-Alarmsysteme, die Tür- und Fenstersensoren mit Bewegungsmeldern, Sirenen und App-Steuerung kombinieren. Entscheidend ist eine zuverlässige Außenhautabsicherung, die bei Bedarf um smarte Gebäudesteuerung erweitert werden kann.

Welche Alarmsysteme gibt es für Haus und Wohnung?

Unterschieden wird grundlegend zwischen kabelgebundenen Einbruchmeldeanlagen, flexiblen Funk-Alarmanlagen und Hybridlösungen. Zudem unterscheiden sich Systeme nach ihrer Datenhaltung: Während viele Anbieter auf Cloud-Dienste setzen, speichern No-Cloud-Systeme alle Daten lokal auf der eigenen Alarmzentrale.

Wie hoch sind die Kosten im Vergleich zu Abomodellen?

Bei Anbietern mit Abomodell fallen typischerweise fortlaufende monatliche Service- und Abogebühren an. Ein System nach dem No-Cloud-Prinzip von LUPUS-Electronics verursacht dagegen nach dem Kauf der Hardware keine verpflichtenden monatlichen Kosten für den regulären Betrieb und die App-Nutzung.

Gibt es eine KfW-Förderung für das Alarmsystem?

Ja, über den KfW-Kredit 159 mit bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit. Den früheren Zuschuss 455-E gibt es nicht mehr. Gefördert werden Einbruchmeldeanlagen, die die Anforderungen nach DIN EN 50131 und DIN VDE 0833 mit Grad 2 oder besser erfüllen, sowie Smart-Home-Sicherheitstechnik nach DIN VDE V 0826-1. Den Einbau muss ein Fachunternehmen ausführen, und der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden.

Wie lässt sich ein Fehlalarm bei Hausalarmanlagen verhindern?

Fehlalarme lassen sich wirksam reduzieren, indem Sie primär die Außenhaut über Öffnungskontakte sichern und die Scharfschaltung mechanisch an das Verriegeln der Tür koppeln. Ergänzende Alarmkameras mit integrierter KI-Personenerkennung filtern zudem typische Störquellen wie Wind, Regen oder Haustiere heraus.

 

Fazit

Fazit

Ein Alarmsystem fürs Haus besteht aus einer Zentrale, Kontakten an Fenstern und Türen, Bewegungs- und Glasbruchmeldern, Sirenen und auf Wunsch Kameras. Für Bestandsbauten ist ein Funk-System meist die einfachere Wahl, bei Neubau oder Kernsanierung kann ein kabelgebundenes oder gemischtes System sinnvoll sein. Wer Förderung nutzen will, setzt auf eine Anlage nach EN 50131 Grad 2, beauftragt einen Fachbetrieb und stellt den Antrag für den KfW-Kredit 159 vor Beginn der Arbeiten. Lokale Datenverarbeitung nach dem No-Cloud-Prinzip, durchdachter Schutz vor Fehlalarmen und eingebundene Nebengebäude machen daraus ein System, das zuverlässig meldet und im Alltag nicht stört.

Philip Wolff, Geschäftsführer LUPUS-Electronics

Über den Autor

Philip Wolff

Geschäftsführer, LUPUS-Electronics GmbH

Philip Wolff ist Mitgründer und Geschäftsführer der LUPUS-Electronics GmbH in Landau in der Pfalz. Das 2004 gegründete Familienunternehmen entwickelt Alarmanlagen, Videoüberwachung und Smart-Home-Sicherheitstechnik, die ohne Cloud-Zwang direkt im Haus arbeitet.

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