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Haustür mit Mehrfachverriegelung und steckendem Schlüssel

Einbruchschutz: So sichern Sie Haus und Wohnung wirksam

Schild-IconDas Wichtigste in Kürze

Einbrüche nehmen wieder zu: Die Polizeiliche Kriminalstatistik zählt für 2025 bundesweit 82.920 Wohnungseinbrüche, 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Schutz wirkt: 44,9 Prozent der Taten blieben 2025 im Versuch stecken. Jede Minute, die ein Täter länger braucht, erhöht sein Risiko, entdeckt zu werden.
Mechanik ist die Basis: Die Polizei empfiehlt Fenster und Türen ab Widerstandsklasse RC 2. Eine Alarmanlage ergänzt diesen Schutz, weil sie den Einbruch sofort meldet.
Terrassentür und Fenster zuerst: Im Einfamilienhaus kommen Einbrecher überwiegend über diese beiden Wege, im Mehrfamilienhaus am häufigsten über die Wohnungstür.
Förderung vor dem Start klären: Der KfW-Kredit 159 finanziert Einbruchschutz mit bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit, aber nur, wenn die Zusage vor Beginn der Arbeiten vorliegt.
 

Lage

Warum Einbruchschutz jedes Jahr wieder Thema wird

Nach den ruhigen Pandemiejahren steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche wieder. Das Bundeskriminalamt weist in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 2025 insgesamt 82.920 Fälle aus, nach 78.436 im Jahr davor. Aufgeklärt wurden nur 14,1 Prozent. Die Versicherer zählen für 2025 rund 100.000 Einbrüche mit einem Schaden von 380 Millionen Euro, im Schnitt 3.850 Euro je Fall. Den materiellen Schaden kann eine Hausratversicherung ausgleichen, das verlorene Sicherheitsgefühl nicht.

Die zweite Zahl aus der Statistik ist die ermutigende: 44,9 Prozent aller Wohnungseinbrüche scheiterten 2025 im Versuch. Einbrecher arbeiten unter Zeitdruck. Die Polizei NRW verweist auf Täterbefragungen, nach denen sich kein Einbrecher länger als drei bis vier Minuten Zeit lässt, solange er eine Entdeckung fürchten muss. Genau hier setzt Einbruchschutz an: Er kostet den Täter Zeit und erhöht das Risiko, entdeckt zu werden. Die ausführliche Auswertung finden Sie in unserem Beitrag zur Einbruchstatistik 2025.

82.920
Wohnungseinbrüche 2025 laut PKS
44,9 %
der Taten blieben im Versuch stecken
3.850 €
durchschnittlicher Schaden je Einbruch (GDV)

Besonders aktiv sind Einbrecher in der dunklen Jahreszeit, wenn es früh dämmert und Häuser am Nachmittag unbeleuchtet sind. Die Polizei nutzt deshalb die Zeitumstellung Ende Oktober als festen Termin: Am Tag des Einbruchschutzes, 2026 am Sonntag, dem 25. Oktober, informieren Polizei und Partner bundesweit unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“.

 

Vorgehen der Täter

Wo Einbrecher ins Haus kommen

Viele Einbrecher suchen den schnellsten und am wenigsten einsehbaren Weg ins Haus und hebeln Fenster oder Türen auf. Nach Angaben des polizeilichen Netzwerks „Zuhause sicher“ verteilen sich die Einstiegswege so:

Einstiegsweg Einfamilienhaus Mehrfamilienhaus
Terrassen- und Balkontür knapp 50 % 35 %
Fenster 32 % 27 %
Haus- oder Wohnungstür seltener 36 %

Daraus folgt eine klare Reihenfolge: Im Einfamilienhaus gehören Terrassentür und leicht erreichbare Fenster im Erdgeschoss an die erste Stelle, in der Etagenwohnung die Wohnungstür. Keller, Garage und Nebengebäude sind eigene Schwachstellen, die viele Besitzer unterschätzen.

 

Grundprinzip

Die drei Ebenen des Einbruchschutzes

Wirksamer Einbruchschutz besteht nicht aus einem einzelnen Produkt, sondern aus drei Ebenen, die sich ergänzen. Die Polizei stellt die mechanische Sicherung an die erste Stelle, weil sie den Täter physisch aufhält. Eine Einbruchmeldeanlage bietet zusätzlichen Schutz: Sie verhindert den Aufbruch nicht, macht ihn aber sofort bemerkbar und erhöht damit das Entdeckungsrisiko.

Schloss-Icon

Mechanik: Zeit gewinnen

Einbruchhemmende Fenster und Türen ab RC 2 nach DIN EN 1627 oder geprüfte Nachrüstsysteme nach DIN 18104 halten Hebelwerkzeug stand.

Alarm-Icon

Elektronik: Alarm schlagen

Eine Alarmanlage meldet den Aufbruchversuch per Sirene, App oder an eine Alarmzentrale, bevor der Täter im Haus ist.

Haus-Icon

Verhalten: keine Einladung

Türen abschließen statt zuziehen, Fenster nie gekippt lassen, Abwesenheit nicht öffentlich machen und das Haus bewohnt wirken lassen.

Die kostenlose und neutrale Beratung der (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen ist ein guter Startpunkt. Die Fachleute sehen sich Ihr Objekt an und nennen die Schwachstellen, die zuerst gesichert werden sollten.

 

Schwachstellen

Fenster, Türen, Keller: Schritt für Schritt absichern

Fenster und Fenstertüren

Ältere Fenster lassen sich oft in Sekunden aufhebeln, weil nur einfache Rollzapfen den Flügel halten. Pilzkopfverriegelungen, abschließbare Griffe und Zusatzschlösser machen daraus eine echte Barriere. Welche Nachrüstlösungen sich für welche Fenster eignen, erklärt der Ratgeber Fenster-Einbruchschutz nachrüsten. Elektronisch ergänzen Fenster- und Türkontakte die Mechanik: Der Magnetkontakt meldet, sobald ein Flügel geöffnet wird. Der LUPUS Glasbruchmelder V2 erkennt das Geräusch einer brechenden Scheibe akustisch aus bis zu 8 Metern Abstand zum Glas.

Terrassen-, Balkon- und Schiebetüren

Die Terrassentür ist im Einfamilienhaus der häufigste Einstiegsweg, weil sie ebenerdig liegt und von der Straße aus oft nicht einsehbar ist. Hebe-Schiebe-Türen brauchen besondere Sicherungen gegen das Aushebeln. Worauf es dabei ankommt, zeigt der Beitrag Einbruchschutz für Schiebetüren. Ein Erschütterungsmelder mit zwei Modi für Erschütterung und Vibration und drei Empfindlichkeitsstufen kann bereits beim Hebelversuch anschlagen, also bevor die Tür nachgibt.

Haus- und Wohnungstür

Eine zugezogene Tür ist nicht verschlossen. Schon das Abschließen verbessert den Schutz spürbar, dazu kommen ein Schließzylinder mit Ziehschutz, ein stabiler Schutzbeschlag und bei älteren Türen ein Querriegel. Für die elektrische Verriegelung bietet LUPUS das Mechanische Sperrelement V2 mit 600 Kilogramm Haltekraft an, das über das mitgelieferte 12/24 V Funkrelais mit der Alarmanlage zusammenarbeitet. Der Funk-Riegelschaltkontakt schaltet die Anlage automatisch scharf und unscharf, sobald Sie mit dem Haustürschlüssel ab- oder aufschließen.

Keller, Garage und Nebengebäude

Kellerräume, Dachböden und Waschräume sind ein eigenes Deliktfeld mit hoher Fallzahl. Kellerfenster und Lichtschächte sollten gegen Abheben gesichert sein, Kellertüren brauchen denselben Standard wie die Haustür. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag zum Kellereinbruch. Garagen mit direktem Zugang ins Haus sind eine Hintertür, die häufig offen steht. Wie Sie Tor und Verbindungstür überwachen, beschreibt der Ratgeber Einbruchschutz für Garagen.

Info-IconGut zu wissenDie Polizei empfiehlt für neue Fenster und Türen die Widerstandsklasse RC 2 nach DIN EN 1627 und für Nachrüstprodukte geprüfte Systeme nach DIN 18104 Teil 1 und 2. Achten Sie beim Kauf auf das entsprechende Prüfzeugnis und lassen Sie die Montage von einem Fachbetrieb ausführen, denn auch das beste Beschlagteil hält nur so gut, wie es befestigt ist.
 

Objekt

Haus, Wohnung oder Mietwohnung: was zuerst kommt

Die Prioritäten hängen vom Objekt ab. Ein freistehendes Haus hat mehr Angriffsfläche als eine Etagenwohnung, dafür kann der Eigentümer frei umbauen. Mieter brauchen Lösungen, die ohne bauliche Eingriffe auskommen und beim Umzug mitgehen.

Objekt Schwerpunkt Passende LUPUS-Zentrale
Mietwohnung, Eigentumswohnung Wohnungstür, erreichbare Fenster und Balkontür, Funktechnik ohne Bohren XT1 Plus, bis 80 Sensoren
Einfamilienhaus Terrassentür, Erdgeschossfenster, Keller, Garage, Außenbereich XT2 Plus, bis 240 Sensoren in 2 Areas
Villa, großes Wohnhaus, Firmengebäude Große Außenhaut, Nebengebäude, weite Funkstrecken, geprüfte Norm XT4, bis 480 Sensoren, EN 50131-1 Grad 2

Für Hausbesitzer geht der Ratgeber Einbruchschutz fürs Haus ins Detail, von der Planung bis zum Nachrüsten der Alarmanlage. Mieter finden im Beitrag Einbruchschutz für Mieter Lösungen, die ohne Zustimmung des Vermieters auskommen.

 

Elektronik

Was eine Alarmanlage zum Einbruchschutz beitragen muss

Eine Alarmanlage ist dann wirksam, wenn sie den Einbruch meldet, solange der Täter noch draußen ist. Das gelingt mit einer Außenhautüberwachung: Kontakte an Fenstern und Türen, Glasbruch- und Erschütterungsmelder. Bewegungsmelder im Inneren bilden die zweite Linie. Der LUPUS PIR Bewegungsmelder V2 erfasst einen Bereich bis 12 Meter bei 110 Grad Öffnungswinkel. Wie eine Einbruchmeldeanlage aufgebaut ist und welche Klassen es gibt, erklärt der Ratgeber zur Einbruchmeldeanlage.

Genauso wichtig ist, was nach dem Auslösen passiert. Die LUPUS XT-Zentralen alarmieren per Push-Nachricht, E-Mail, SMS und Telefonanruf und lassen sich über Contact-ID auf eine 24-Stunden-Alarmzentrale aufschalten. Zentrale und Einbruchmelder sind gegen Sabotage geschützt, ein Notstrom-Akku hält die Anlage bei Stromausfall in Betrieb. XT2 Plus und XT4 bringen zusätzlich einen redundanten Mobilfunk-Alarmweg mit, damit ein Alarm auch ohne Internetverbindung ankommt. Jede Verbindung von und zur Zentrale ist mit 256 bit TLS 1.2 verschlüsselt, Aufzeichnungen bleiben nach dem No-Cloud-Prinzip lokal.

Komponenten für den elektronischen Einbruchschutz

LUPUS XT2 Plus Alarmzentrale in der Seitenansicht

Alarmzentrale

LUPUS XT2 Plus Zentrale

bis 240 Sensoren 4G/GPRS-Redundanz 2 Areas
Haus und Gewerbe,
Selbsteinbau
Details →
LUPUS Fenster- und Türkontakt V2 mit Magnet

Außenhaut

LUPUS Fenster-/Türkontakt V2

Magnetkontakt Sabotageschutz ca. 5 Jahre Batterie
Fenster und Türen,
3 Farben
Details →
LUPUS LE232 Alarmkamera in der Seitenansicht

Alarmkamera

LUPUS LE232 Alarmkamera

KI-Personenerkennung 4 MP IP67, IR bis 40 m
Außenbereich,
PoE
Details →

Ergänzen lässt sich die Anlage um die LUPUS Außensirene V2 mit 107 dB und rotem Blitzlicht, die Nachbarn und Passanten aufmerksam macht, sowie um ein Keypad an der Tür. Einen Überblick über alle Zentralen und Sets gibt die Seite Alarmanlagen von LUPUS.

Kameras: abschrecken und dokumentieren

Eine sichtbare Kamera schreckt ab, eine Alarmkamera spricht den Täter direkt an. Die LUPUS Alarmkameras LE232 und LE213 WLAN unterscheiden per KI Menschen von Tieren und Schatten und eskalieren in drei Stufen: zuerst eine Audioansprache, dann eine zweite Ansprache mit weißem Flutlicht, schließlich eine Sirene mit rund 85 dB. Die Personenerkennung hängt dabei an der Kamera, nicht an der Version der XT-Zentrale. Wie viel Abschreckung Kameras tatsächlich bewirken, beleuchtet der Beitrag Werden Einbrecher von Kameras abgeschreckt?

Philip Wolff

Experten-Tipp

Planen Sie die Alarmanlage von außen nach innen. Zuerst gehören Terrassentür und erreichbare Fenster auf Kontakte und Glasbruchmelder, erst danach kommen Bewegungsmelder im Flur. So schlägt die Anlage an, während der Täter noch hebelt, und nicht erst, wenn er schon im Wohnzimmer steht.

Philip Wolff · Geschäftsführer, LUPUS-Electronics
 

Abwesenheit

Urlaub und dunkle Jahreszeit: bewohnt wirken

Ein dunkles Haus mit geschlossenen Rollläden am Nachmittag signalisiert Abwesenheit. Die XT-Zentralen können Anwesenheit simulieren, indem sie Licht und Rollläden nach Zeitplan oder Sonnenstand schalten. Voraussetzung sind passende Aktoren wie das LUPUS Rollladenrelais V2 oder Relais für die Beleuchtung. Weil sich Szenen an die Hausmodi koppeln lassen, kann die Simulation automatisch starten, sobald Sie die Anlage beim Verlassen scharf schalten.

Warn-IconAchtung bei UrlaubsfotosPosten Sie Urlaubsbilder erst nach der Rückkehr und sprechen Sie keine Abwesenheit auf den Anrufbeantworter. Ein überquellender Briefkasten verrät genauso viel. Bitten Sie Nachbarn, die Post zu leeren, und geben Sie der Vertrauensperson Zugriff auf die Alarm-App.

Weitere Maßnahmen für längere Reisen fasst der Ratgeber Einbruchschutz bei Abwesenheit zusammen.

 

Umsetzung

In fünf Schritten zum eigenen Schutzkonzept

1

Schwachstellen erfassen

Gehen Sie wie ein Täter ums Haus: Welche Fenster und Türen sind erreichbar und schlecht einsehbar? Die polizeiliche Beratungsstelle hilft kostenlos dabei.

2

Förderung klären

Soll der KfW-Kredit 159 genutzt werden, muss die Zusage vorliegen, bevor der Fachbetrieb mit den Arbeiten beginnt.

3

Mechanik nachrüsten

Terrassentür, Erdgeschossfenster und Eingangstür mit geprüften Beschlägen sichern, Kellerzugänge nicht vergessen.

4

Alarmanlage planen

Zentrale passend zur Objektgröße wählen, Außenhaut mit Kontakten und Glasbruchmeldern ausstatten, Bewegungsmelder als zweite Linie ergänzen.

5

Alarmwege und Automationen einrichten

Festlegen, wer im Alarmfall informiert wird, Probealarm auslösen und die Anwesenheitssimulation für die Abwesenheit hinterlegen.

 

Kosten

Förderung und steuerliche Vorteile

Der frühere KfW-Zuschuss 455-E für Einbruchschutz kann nicht mehr beantragt werden. Gefördert wird heute über den Kredit 159 „Altersgerecht Umbauen“: bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit, unter anderem für einbruchhemmende Türen, Nachrüstsysteme für Fenster und Türen, Einbruch- und Überfallmeldeanlagen sowie Smart-Home-Sicherheitstechnik mit Einbruchmeldefunktion. Die Arbeiten muss ein Fachunternehmen ausführen, Eigenleistung wird nicht gefördert, und begonnene Vorhaben werden nicht nachträglich finanziert. Die LUPUS XT4 erfüllt die technischen Anforderungen des früheren Programms 455-E, das ist eine Aussage zur Technik und keine Zusage für einen Zuschuss.

Alternativ können Sie für die Arbeitskosten eines Handwerkers, etwa bei der Montage von Sicherungen an Fenstern und Türen, nach § 35a EStG 20 Prozent von der Steuer abziehen, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Im Zweifel klärt eine Steuerberatung, ob Ihre Maßnahme darunter fällt. Beides zusammen geht für dieselbe Maßnahme nicht: Wer einen zinsverbilligten Förderkredit nutzt, kann für diese Arbeiten keinen Steuerbonus geltend machen. Die Details zu Voraussetzungen und Antrag stehen im Beitrag Förderung für Einbruchschutz.

Euro-IconWichtig: erst Zusage, dann AuftragBeim KfW-Kredit 159 dürfen die Arbeiten erst beginnen, wenn die Zusage vorliegt. Stellen Sie den Antrag über Ihre Bank oder einen anderen Finanzierungspartner der KfW, bevor Sie den Fachbetrieb beauftragen. Aktuelle Konditionen nennt die KfW auf ihrer Programmseite.
 

Checkliste

Checkliste Einbruchschutz

Haken-IconSo prüfen Sie Ihr Zuhause

Terrassen- und Balkontüren gegen Aufhebeln und Aushebeln gesichert
Erdgeschossfenster und Kellerfenster mit abschließbaren Griffen und Pilzkopfverriegelung
Haus- und Wohnungstür immer abgeschlossen, Zylinder mit Ziehschutz
Alarmanlage mit Außenhautüberwachung, Sirene und Alarm aufs Smartphone
Außenbereich beleuchtet, Kamera sichtbar montiert, keine Leitern oder Mülltonnen als Aufstiegshilfe
Anwesenheitssimulation für Licht und Rollläden eingerichtet
Wertsachen fotografiert und mit Seriennummern dokumentiert

Wenn doch eingebrochen wurde

Betreten Sie die Wohnung nicht, wenn Täter noch drin sein könnten, und rufen Sie die Polizei über 110. Fassen Sie nichts an, damit Spuren erhalten bleiben, und melden Sie den Schaden zügig Ihrer Hausratversicherung. Eine Liste der gestohlenen Gegenstände mit Fotos erleichtert beides. Was danach zu tun ist, beschreibt der Beitrag Was tun bei Einbruch?

 

FAQ

Häufige Fragen (FAQ)

Was ist der beste Einbruchschutz?

Den einen besten Einbruchschutz gibt es nicht. Am wirksamsten ist die Kombination: geprüfte mechanische Sicherungen an Fenstern und Türen als Basis, eine Alarmanlage, die den Aufbruchversuch sofort meldet, und ein Verhalten, das Abwesenheit nicht verrät. Die Polizei rät, mit der Mechanik anzufangen und die Elektronik als Ergänzung zu planen.

Wann wird am häufigsten eingebrochen?

Einbrecher nutzen vor allem Zeiten, in denen niemand zu Hause ist, also auch den Tag, wenn die Bewohner arbeiten oder einkaufen. In der dunklen Jahreszeit kommt die frühe Dämmerung dazu, weil unbeleuchtete Häuser schon am Nachmittag verraten, dass niemand da ist. Deshalb lohnt sich eine automatische Licht- und Rollladensteuerung besonders im Herbst und Winter.

Lohnt sich eine Alarmanlage in der Mietwohnung?

Ja, wenn sie ohne bauliche Eingriffe auskommt. Funk-Alarmanlagen wie die LUPUS XT1 Plus arbeiten mit batteriebetriebenen Sensoren, die geklebt oder geschraubt werden, und lassen sich beim Umzug mitnehmen. In der Etagenwohnung stehen die Wohnungstür und erreichbare Fenster oder Balkontüren im Mittelpunkt.

Schrecken Kameras Einbrecher ab?

Sichtbare Kameras erhöhen das Entdeckungsrisiko und wirken deshalb abschreckend. Eine Alarmkamera geht einen Schritt weiter: Die LUPUS LE232 erkennt Personen per KI und reagiert mit Audioansprache, Flutlicht und Sirene. Eine Kamera ersetzt aber keine Sicherung an Fenstern und Türen.

Funktioniert die Alarmanlage auch bei Stromausfall oder ohne Internet?

Die LUPUS XT-Zentralen haben einen Notstrom-Akku und laufen bei Stromausfall weiter. Die Funksensoren sind batteriebetrieben. XT2 Plus und XT4 verfügen zusätzlich über einen redundanten Mobilfunk-Alarmweg, der einspringt, wenn die Internetverbindung ausfällt.

Gibt es eine Förderung für Einbruchschutz?

Ja, über den KfW-Kredit 159 mit bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit. Den früheren Zuschuss 455-E gibt es nicht mehr. Die Arbeiten muss ein Fachbetrieb ausführen, und der Antrag muss vor Beginn gestellt werden. Alternativ können 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens 1.200 Euro, steuerlich geltend gemacht werden, allerdings nicht zusätzlich zum Förderkredit für dieselbe Maßnahme.

 

Fazit

Fazit

Einbruchschutz beginnt nicht mit dem Kauf eines Geräts, sondern mit dem Blick auf die eigenen Schwachstellen. Im Einfamilienhaus sind das vor allem Terrassentür und Erdgeschossfenster, in der Wohnung die Eingangstür. Geprüfte Mechanik hält Täter auf, eine Alarmanlage mit Außenhautüberwachung macht den Versuch sofort hörbar und meldet ihn aufs Smartphone oder an eine Alarmzentrale. Dazu kommt ein Zuhause, das auch bei Abwesenheit bewohnt wirkt. Weil fast jeder zweite Einbruch im Versuch scheitert, zahlt sich jede dieser Ebenen aus. Wer vor dem Start die Förderung klärt und die kostenlose Polizeiberatung nutzt, plant den Schutz von Anfang an in der richtigen Reihenfolge.

Philip Wolff, Geschäftsführer LUPUS-Electronics

Über den Autor

Philip Wolff

Geschäftsführer, LUPUS-Electronics GmbH

Philip Wolff ist Mitgründer und Geschäftsführer der LUPUS-Electronics GmbH in Landau in der Pfalz. Das 2004 gegründete Familienunternehmen entwickelt Alarmanlagen, Videoüberwachung und Smart-Home-Sicherheitstechnik, die ohne Cloud-Zwang direkt im Haus arbeitet.

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